Über uns

Der Johanneskindergarten ist heute ein dreigruppiger Kindergarten mit insgesamt 70 Kindern. 25 Kinder befinden sich jeweils in unserer Frosch- und Bärengruppe. Diese Gruppen sind Regelgruppen. In unserer Dinogruppe sind 20 Dinos beheimatet. Dies ist unsere U3 Gruppe. Generell gibt es keine feste Gruppenbildung, so dass sich die Kinder auch gegenseitig in ihren Gruppen besuchen können.

Zur Geschichte:
Die Geschichte unseres Kindergartens hat schon Einiges aufzuweisen. Am 12. Juni 1959 vor also fast 50 Jahren eröffnete die Gemeinde Siersdorf den Kindergarten in der Strasse „Am Wittstock“. Die Trägerschaft wurde an die kath. Kirche übertragen, die diese bis Ende des Jahres 2006 behielt. Durch bauliche Mängel fand zuvor noch der Umzug aus dem Gebäude „Am Wittstock“ in die ehemalige evangelische Grundschule, später Gebäude der DAA in der Heinrich Franken Str., die für diese Nutzung im unteren Bereich umgebaut wurde. Hier finden sich nun große lichtdurchflutete Räume, von denen im alten Gebäude oft zu träumen war. Seit Januar 2007 ist das Johanneswerk Siersdorf Träger der Einrichtung und verfolgt gemeinsam mit dem Team das Ziel der optimalen Förderung aller Kinder, egal aus welcher sozialen Schicht, von Frühkindalter bis zur weiterführenden Schule- einer Bildungseinheit von Anfang an.

Das Team 2010:
Claudia Wiegand
Kommissarische Leitung
Katharina Plum
Gruppenleitung Bärengruppe
Erzieherin
Ellen Wyink
Zweitkraft Bärengruppe
Kinderpflegerin
Annelie Bachmann
Gruppenleitung Froschgruppe
Erzieherin
Sigrid Kullmann
Zweitkraft Froschgruppe
päd. Ergänzungskraft
Claudia Wiegand
Gruppenleitung Dinogruppe
Erzieherin
Kerstin Schönen
Gruppenleitung Dinogruppe
Erzieherin
Andrea Willms
Springerin & Sprachförderung
Erzieherin

Konzept (Auszug aus den pädagogischen Inhalten)
Unser Kindergarten ist für die Kinder ein Lebensraum, in dem sie eine Atmosphäre vorfinden, in der sie sich geborgen und wohl fühlen können. Bei uns haben sie Zeit zum Spielen und sich kennenzulernen. Sie können ihren natürlichen Drang am Entdecken und Experimentieren ausleben. Die Kinder erleben das Leben in der Gemeinschaft und lernen mit jüngeren und älteren Kindern auszukommen. Unser Anliegen im täglichen Leben ist es, die Kinder für Schwächen und Stärken zu sensibilisieren, und zu lernen, Hilfen zu geben und anzunehmen. In diesem gemeinsamen Handeln erfahren sie Vertrauen, nehmen ihre Gefühle wahr und lernen mit Freude und Enttäuschung fertig zu werden. Durch das Tragen von Mitverantwortung und das Anregen zum Mitdenken (gemeinsam Entscheidungen treffen) werden die Kinder zum kritischen und selbständigen Handeln angeregt. Dadurch fühlen sie sich als gleichwertige Partner und mit ihren Interessen und Bedürfnissen angenommen. Dies verschafft ihnen eine Basis für ein gesundes Selbstbewußtsein und baut ihr Selbstwertgefühl auf. In unserer Einrichtung greifen wir situative Anlässe der Kinder auf, d.h. die Angebote und Tagesabläufe richten sich nach den individuellen Bedürfnissen und knüpfen an Interessen der Kinder und dem, was sie Erleben, sehen, verstehen und begreifen möchten an. Dadurch haben wir die Möglichkeit, den Kindern in Ihrer Erlebnis - Gedanken - und Handlungs-bezogenen Lernweise nahezukommen und können auf Erfahrungen aufbauen. Die Kinder bauen nach einiger Zeit eine Beziehung zu ihrer Gruppe auf. In diesem Zusammenhang übertragen wir ihnen gewisse Aufgaben und Verantwortungsbereiche für sich und die Gruppe. Wir lassen die Kinder immer erst selber ausprobieren, was und in wie weit sie schon etwas selbständig bewältigen können. Dies stärkt ihr Selbstvertrauen. Wir ermutigen sie zum Ausprobieren und zum selbständigen Handeln. Unser Prinzip in unserem Handeln heißt: Hilf mir, es selbst zu tun.
Wir stärken das Selbstbewußtsein der Kinder durch Lob, Zutrauen und Ermutigung. Es gibt kein richtig oder falsch, da wir an dem Entwicklungsstand der jeweiligen Kinder anknüpfen. Um die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen, übernehmen sie möglichst viele Aufgaben und Botengänge selbständig. Die Kinder lernen die Notwendigkeit von Regeln und Grenzen kennen, um miteinander leben zu können. Diese werden gemeinsam mit den Kindern besprochen und auch getroffen. Es kommt auch vor, das gewisse Regeln sich nicht bewährt haben und verändert werden. Dies ergibt sich aus dem täglichen Leben miteinander. Um das Sozialverhalten zu fördern, sollen die Kinder lernen, Mitverantwortung untereinander zu tragen. Auch hier werden immer wieder Situationen aus dem Alltag aufgegriffen, so das die Kinder im täglichen Handeln damit konfrontiert werden, so das „ Helfen „ als selbstverständlich erlebt wird. ( Z.B. Hilfestellung beim An und ausziehen, beim Schleife binden, bei Problemlösungen oder Auseinandersetzungen helfen und zur Seite stehen ). Die Kinder erleben verschiedene Charakteren und Persönlichkeiten und lernen damit im alltäglichen Miteinander umzugehen.

Kooperation
Einer der wichtigsten Bestandteile unserer Konzeption ist die kooperative Zusammenarbeit mit dem unserem Träger angeschlossenen Johanneshaus, der Spiel und Lernstube der Johannesschule. Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen in dieser Bildungseinrichtung im Primarbereich, sowie der Johannesschule als Bildungsorgan des Schulsystems möchten wir die Kinder ganz direkt und komplex auf die Zukunft vorbereiten. In gegenseitigen Besuchen, gemeinsamen Projekten und Aktivitäten lernen alle Seiten, sich zu „beschnuppern“ und sich so auf den gemeinsamen zukunftsweisenden Weg einer Bildungseinheit „von Anfang an“ zu machen.